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Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

30.11.2021

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

Auf Einladung des CDU Stadtverbandes und in Zusammenarbeit mit der Frauen Union hat Frau Theresia Kaiser eine Informationsveranstaltung zum Thema Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung durchgeführt. Rund 50 interessierte Zuhörer kamen zu diesem sehr informativen Vortrag am 10.11.2021 in den Goldenen Knopf.

Schnell war klar, dass die Referentin über jahrzehntelange Beratungserfahrung in diesem Bereich verfügt. Gerne ging sie auf die vielen Fragen aus dem Publikum ein und zeigte auf, was theoretisch alles möglich ist und was davon in der Praxis anwendbar ist oder einfach zu Problemen führen kann. Sehr pragmatisch wurden daher viele Fragen erläutert und die Zuhörer waren jederzeit eingebunden. So wurden Fragen behandelt wie z.B. wie die Rangfolge von bevollmächtigten Personen sinnvoll festgelegt werden kann, warum es notwendig ist, bereits ab dem 18. Lebensjahr eine Vorsorgevollmacht zu haben, ob der Ehegatte oder die Kinder automatisch entscheiden können, wenn der Betroffene nicht mehr handlungsfähig ist und vieles mehr. Aber auch die Rechtssicherheit einer Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung und wo ggf. eine solche hinterlegt werden kann, wurde sehr praxisnah und mit vielen Beispielen erläutert. Für die Zuhörer war es für das Verständnis sehr hilfreich, dass die Referentin nicht nur über große theoretische Kenntnisse verfügt, sondern sie zu jeder Konstellation über einen realen Fall aus ihrer langjährigen Beratungspraxis berichten konnte. Damit die Informationen auch nachgelesen werden können, hat jeder Teilnehmer am Ende noch die aktuelle Informationsmappe mit vielen Broschüren und Formularen ausgehändigt bekommen.

Der eindringlichste Appell der Referentin am Ende der Veranstaltung galt den vielen Unentschlossenen und denen, die es gerne ganz perfekt machen wollen: nicht auf die lange Bank schieben, sondern einfach hinsitzen und machen. Jede Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung sind besser als keine. Da es sich sowieso empfiehlt, zumindest die Patientenverfügung jährlich zu überarbeiten oder zumindest mit neuem Datum und Unterschrift zu versehen, sollte man regelmäßig prüfen, ob die Dinge noch so geregelt sind, wie man es gerne hätte. Wenn dann ein Punkt nicht perfekt geregelt ist, kann man diesen bei dieser Gelegenheit immer noch überarbeiten und optimieren.

Nach rund 2 Stunden gingen die Teilnehmer mit der Informationsmappe und vielen Informationen, Beispielen und Eindrücken nach Hause. Der CDU Stadtverband bedankt sich nochmal sehr herzlich bei der Referentin Theresie Kaiser und freut sich, dass sie für eine Folgeveranstaltung 2022 dem Stadtverband wieder zur Verfügung stehen wird.

Klaus-Werner Kroll
Pressesprecher

Frau Kaiser bei ihrem Vortrag
Frau Kaiser bei ihrem Vortrag

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